Schwedischer Möhrenkuchen

Hallo,

die Osterzeit nährt sich und daher möchte ich dir eine Idee für ein Gebäck zu Ostern liefern. Sicherlich kennst du bereits Silikonbackformen und weißt, dass es sie in allen möglichen Formen gibt. Ich habe eine Silikonform mit kleinen Osterhäschen und Ostereiern, welche sich zum Thema Ostern natürlich bestens eignet.

Die Menge, die ich dir hier vorstelle ist für einen Blechkuchen vorgesehen und daher viel zu viel, wenn du gerne nur eine solche Form einmal füllen möchtest. Ich habe mich für ein fünftel der Menge entschieden und hatte am Ende sogar noch etwas für zwei der Cupcakes Deluxe übrig, die ich dir ganz unten vorstelle.

Zu Ostern musste es selbstverständlich ein Möhrenkuchenrezept sein, irgendwie gehört dies für mich zu diesem Fest. Hier nun also das Rezept in der Menge, wie es auch für ein ganzes Blech reichen würde.

Zutaten

Rezept

Teig

250 g Sonnenblumenöl und etwas mehr zum Einfetten

150 g Walnusshälften

400 g Möhren

200 g brauner Zucker

200 g weißer Zucker

5 Eier

500 g Mehl

1 TL Backpulver

1 TL Natron

½ TL Salz

1 TL Zimt

Frosting

130 g Puderzucker

400 g Frischkäse

25 g Zitronensaft

1. Backofen auf 180°C vorheizen und das Backblech einfetten mit Sonnenblumenöl.

2. Walnüsse zerkleinern und Möhren grob reiben.

3. Braunen und weißen Zucker, Eier und Öl cremig miteinander verrühren. Das dauert eine Weile bis es richtig cremig ist, also sei geduldig für etwa 2 min.

4. Walnüsse und Möhren dazugeben und unterrühren.

5. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt ebenfalls hinzufügen und gut unterrühren. Der Teig ist dann eher breiig als flüssig, zumindest war er das bei mir.

6. Den Teig auf das vorbereitete Blech geben und etwa 40 min im vorgeheizten Ofen bei 180°C backen. Mach am Ende eine Stäbchenprobe, um zu sehen, ob der Kuchen durchgebacken ist.

Wenn du eine von den kleineren Silikonformen verwendest, wie ich es weiter unten beschrieben habe, darfst du den Teig nur etwa die Hälfte der Zeit backen lassen. Ich habe 22 min als eine gute Zeit empfunden. Aber das hängt sicher auch ein bisschen von deinem Ofen ab.

7. Die Zutaten für das Frosting alle miteinander verrühren und auf den Kuchen auftragen, nachdem er ausgekühlt ist.

Ostergebäck

Für das Ostergebäck benötigst du nicht die Zutaten für das Frosting, dafür aber reichlich Kuvertüre. Ich habe für eine Form fast 100g Kuvertüre verbraucht. Ich denke, wenn du die Menge machst, die für ein ganzes Blech reichen würde, könntest du etwa 24 Förmchen füllen. Vielleicht kannst du in den Kommentaren schreiben wie viele Förmchen du mit welcher Menge füllen konntest. Wenn das mehrere tun, können wir einen Mittelwert berechnen 😉

Wenn du den Teig in die Förmchen machst, achte darauf, dass du die Formen nicht bis oben hin füllst. Der Teig geht ziemlich auf durch das Backpulver und Natron auch wenn es nicht viel ist. Für mich hat sich zwei Drittel der Form als gutes Maß bewährt.

Nachdem dein Gebäck fertig gebacken ist, du die Gebäckstücke aus der Form gelöst und sie abkühlen gelassen hast, kannst du sie nun mit Schokolade überziehen. Dabei ist dir natürlich frei gestellt, welche Kuvertüre du verwendest. Ich habe mich für Vollmilch entschieden.

Wenn du die Kuvertüre schmilzt, achte darauf, dass sie nicht zu heiß wird. Ich habe neulich einen Pralinenkurs besucht und die Konditorin meinte, je weniger Kakaobutter in Kuvertüre drin ist, desto weniger warm darf man die Kuvertüre erhitzen, da sie sonst anläuft. Außerdem sollte deine Silikonform nach dem Herauslösen des Gebäcks gründlich abgewaschen und getrocknet werden, denn auch Wasser kann auf Kuvertüre hässliche Flecken hinterlassen.

Auf dieser Internetseite ist sehr schön beschrieben, wie man Kuvertüre perfekt schmilzt und was man bei den unterschiedlichen Sorten zu beachten hat. Wenn du außerdem möchtest, dass die Schokolade glänzt, rühre unter etwa 140 g Kuvertüre einen halben Teelöffel Speiseöl.

Streiche mit der geschmolzenen Kuvertüre deine Förmchen großzügig aus und drücke die Gebäckstücken hinein. Anschließend heißt es geduldig warten, bis die Schokolade ausgekühlt ist. Wenn du es etwas schneller haben willst, empfehle ich dir die Form für etwa 10 min in den Tiefkühler zu stellen. Im Kühlschrank sollte man es nicht auskühlen lassen. Von der Konditorin beim Pralinenkurs habe ich gelernt, dass die Feuchtigkeit im Kühlschrank ebenfalls die Schokolade anlaufen lassen kann.

Wenn die Schokolade dann ausgehärtet ist, musst du das Gebäck wieder vorsichtig aus der Silikonform lösen, aber anschließend hast du wunderschönes und super leckeres Ostergebäck.

Cupcakes Deluxe

Statt dem Ostergebäck kannst du auch Cupcakes Deluxe machen. Die oben beschriebene Teigmenge reicht vermutlich für etwa 30 Muffins. Nachdem diese ausgebacken, aus ihrer Form gelöst und ausgekühlt sind, kannst du die Muffinförmchen mit Schokolade ausstreichen. Auch hier benötigst du selbstverständlich eine Silikonform. Genau wie beim Ostergebäck muss die Schokolade aushärten, bevor du die Muffins wieder aus ihren Formen lösen kannst. An Kuvertüre benötigst du hier, glaube ich, pro Muffin etwa 10-20 g, je nachdem wie dick du die Schokoschicht haben willst. Nachdem du die Muffins aus ihrer Form gelöst hast, sind es schon einmal Muffins Deluxe, denn statt einem schnöden Papierförmchen haben sie ein Schokoförmchen, welches den Teig einschließt. Damit daraus nun ein Cupcake wird, brauchen wir noch ein Topping. Ich habe dafür das oben benannte Frosting verwendet und mit Hilfe eines Spritzbeutels auf dem Gebäck verteilt. Ich denke für 30 Muffins brauchst du etwa das doppelte an Frosting, was du für den Blechkuchen brauchen würdest.

Nachdem ich das Frosting aufgetragen habe, habe ich den Cupcake noch mit einer Walnusshälfte und ein paar Möhrenstücken dekoriert. Erkennt man, dass die Möhrenschnitze kleine Osterhasenöhrchen sein sollen?

Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachbacken und der Osterzeit. Und wenn dich insgesamt unsere kreativen Rezepte interessieren schau doch mal bei unserer Rezepte-Seite vorbei.

Helen

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